Diese Woche war ich auf der BASTA Spring und habe an zahlreichen Vorträgen teilgenommen. Vorab schon einmal ein Fazit für das ganze drumherum: Organisation gut, Hotel gut, Themen gut und Sprecher-Wahl auch gut. Summa summarum eine runde Sache - ohne den fachlichen Eindruck.
Mein Session-Plan:
- Alles, was Sie über C# 3 wissen müssen (Oliver Sturm, Ian Cooper)
- Workflow Foundation für Einsteiger (Christian Binder)
- Das ASP.NET Model View Controller (MVC) Framework (Daniel Walzenbach)
- Multithreading mit C# (Rudolf Huttary)
- Secure Coding (Sebastian Weber)
- .NET Framework Security - ein Überblick (Dominick Baier)
- Sichere Datenspeicherung mit .NET (Dominick Baier)
- Model-View-ViewModel-Pattern (Christoph Pletz)
- ASP.NET 3.5 - Neuigkeiten (Holger Schwichtenberg)
- Beyond the Basics: AJAX Solutions for Real-world Issues (Dino Esposito)
- ASP.NET Best Practices (Holger Schwichtenberg)
Alle Talks waren interessant, wobei ich ganz besonders die Session mit Oliver Sturm und Ian Cooper (C# 3) hervorheben möchte. Das Material wurde gut aufbereitet und von beiden Speakern sehr gut vermittelt. Hier sollte man nicht unerwähnt lassen, dass die Session eine guten Tiefgang in die Thematik geboten hat.
Natürlich waren auch die anderen Sessions gut und ich werde mich sicherlich mit dem einen oder anderen Thema noch tiefer auseinandersetzen. Aber - und diese kleine Kritik möchte ich dennoch äußern - in vielen Sessions hat mir ein wenig die fachliche Tiefe gefehlt. Natürlich bleibt einem Speaker bei knapp einer Stunde wenig Zeit, in Details einzutauchen. Jedoch hätten vereinzelte Talks sicherlich fachlich an Qualität gewonnen, wenn man sich auf vereinzelte Themen konzentriert hätte und ein Stückweit von der "umfassenden Vogelperspektive" weggerückt wäre.
Nichtsdestotrotz war es Alles in Allem eine gelungene Veranstaltung, in der ich auch ein paar Dinge zur weiteren Vertiefung mitnehmen konnte.